Perugia

Gestern bin ich leider ausgefallen und konnte nichts erleben. Ich war wackelig auf den Beinen und nur kurz im Städtchen. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hotelzimmerbett, las einen schlechten Krimi und hab mir alte Emergency Room-Folgen auf Amazon Prime angesehen. Hitze, Unterzuckerung, kurze depressive Episode, zuviel Programm (Verona, Venedig, Padua, Assisi, Perugia) in zu wenig Tagen (acht)? Zu wenig Koffein? Ich weiß es nicht. Heute hab ich zum Mittagessen eine Tasse Kaffee mehr getrunken und meine Laune ist wieder auf dem aufsteigenden Ast. Onkel Maike, Lebemann und Fotojournalist (konnte leider heute eine Reihe sehr guter Bilder nicht machen, weil Handyakku alle, egal), ist wieder on the back of his horse:

Perugia, die Hauptstadt von Umbrien, ist, wie ja das meiste von Italien, unfassbar hübsch anzuschauen. Die Stadt liegt auf einem (wie mir scheint sehr steilen) Hügel. An sehr vielen Stellen geht es hoch hinauf und/oder steil hinab. Von einer Vielzahl an Aussichtspunkten können große Teile Umbriens überblickt werden. Perugia hat lauschige enge Gassen, hübsche Palazzi und die für italienische Mittelstädte üblichen mindestens drei bis vier Kirchen, Basiliken und/oder Duomos, die den Kölner Dom locker in den Schatten stellen.

Auch das Hotel ist spitze. Ich habe da einen guten Trick entwickelt: Wenn man statt fünfzig einfach hundert Euro für eine Übernachtung bezahlt, wird es direkt viel komfortabler. Gleichzeitig kann so in kurzer Zeit viel Geld vor der Inflation in Sicherheit gebracht werden. Morgen fahre ich leider schon wieder weg.

2 Kommentare zu “Perugia

  1. schön wieder von dir zu hören und tolle fotos zu sehen. den trick mit den übernachtungskosten pflege ich auch, lohnt sich. dafür reicht beim essen zwischendrin ein brot in der hand, richtig essen gehe ich ganz selten allein. mir wäre dein reisetempo ohnehin zu schnell, mutet mir fast japanisch an. spannende entdeckungen weiterhin, lieben gruß von roswitha

    • danke roswitha, mein reisetempo war mir auch zu schnell. ich bleib jetzt erstmal fünf nächte in florenz! ich geh gern allein essen, merke aber schon auch, dass ich da schon schüchtern bin und mich manchmal bisschen komisch fühle.

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