Lebe wild und gefährlich!

Laut Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums gibt es in Köln 13 „gefährliche Orte“. Einer davon ist das „Ehrenfelder Kneipenviertel“. Indizien deuten, zu meiner Überraschung, darauf hin, dass damit der Ort gemeint ist, an dem ich lebe. Gefährlich? Bislang ging ich davon aus, die größte Bedrohung für die öffentliche Ordnung hier sei weit und breit immer noch ich! Im allgemeinen (ja, ich bin oißerst nett, aber nur, solange auch nett zu mir gewesen wird, sonst kann ich unangenehm werden, denn ich kenne viele gemeine Worte) und insbesondere, wenn ich Fahrrad fahre (ich kenne viele gemeine Worte, aber keine einzige Verkehrsregel). Ich fühle mich etwas in meiner Mackerehre gekränkt. Aber viel irritierender: Seit wann heißt mein Veedel denn Ehrenfelder „Kneipen“viertel? Ja, es gibt hier Kneipen (In denen ich mich übrigens einiger Bekanntheit erfreue. Blonde Krähen, die fröhlich herumposaunen, dass sie Hannover 96-Fans sind und den 1. FC Köln nur so mittel finden, stellen hier eine Ausnahmeerscheinung dar). Aber ich dachte, das sei normal. Gibt es Veedel ohne oder zumindest mit viel weniger Kneipen? Das wäre ja schrecklich. Nun habe ich große Angst, einmal aus Ehrenfeld wegziehen zu müssen. Das nämlich kann gut passieren, da viele Menschen nach Ehrenfeld ziehen wollen (wegen der Kneipen, wie ich jetzt annehmen muss) und die Mieten immer weiter steigen.

Fröhliche Ostern

Ich habe heute sorbische Ostereier gebatikt. Bevor ich allerdings zufriedenstellende Resultate erreichen konnte, hatte ich die Wohnung in einen Zustand versetzt, der sehr an eine Giftgasverbrennungsanlage erinnerte. Mein Freund fand das nicht so gut, aber ich glaube andere Leute hätten sich noch viel mehr aufgeregt. J-561pc0

 

Männer, die sich streicheln

Meistens ärgere ich mich ja über Spiegel Online. Heute habe ich mich aber mal gefreut: „Fasst Euch an, Männer“ übertitelten sie dort einen Artikel, in dem es um zwei niederländische Politiker geht, die als Zeichen der Solidarität gegen Übergriffe auf Schwule Hand in Hand durch Den Haag laufen. Dazu gibt es ein Foto der beiden sich an der Hand haltenden textgegenständlichen Herren. Niedlich.

Mich hat das, wie gesagt, vergnügt. Männer zum sich Anfassen oder Streicheln aufrufen, hat auf den ersten Blick was Subversives. Aber warum eigentlich? Streicheln sich Männer untereinander seltener als Frauen? Ich selber komme aus einer ländlich geprägten protestantischen Kleinbürgerfamilie. Da streichelt keiner keinen, Geschlecht egal. (Und? Hat es uns etwa geschadet!) Richtig mitreden kann ich also nicht.

Mir kam dazu eine alte Jugenderinnerung in den Kopf. In meiner ersten WG hatte ich einen Mitbewohner, der manchmal dabei beobachtet werden konnte, wie er seine beiden besten Freunde, sie hießen Martin und Thomas, streichelte. Einmal kam Thomas nach längerer Zeit zu uns zu Besuch. Mein Mitbewohner freute sich, ihn wiederzusehen und streichelte ihm ausgiebig über den Arm. Es war nicht so ein, ich nenne es mal typisches Männerstreicheln, rumpelig, eher hauend-klopfend als sanft gleitend, sondern richtig zärtlich. Was für ein guter Typ mein Mitbewohner ist, dachte ich damals, er streichelt einfach seinen Freund weil er ihn mag.

Vielleicht ist diese Erinnerung doch ein Zeichen dafür, dass Männerstreicheln etwas Besonderes ist, sonst wäre mir das Ereignis damals ja nicht aufgefallen und bis heute im Gedächtnis geblieben. Mein Eindruck ist allerdings, dass sich auch Frauen untereinander wenig streicheln. In unserem Kulturkreis (was auch immer das sein mag), scheint mir der Ort für das Streicheln die Liebesbeziehung zu sein. Wir streicheln unseren Freund/Freundin, Mann/Frau und sonst eher niemanden, oder? Mehr oder weniger unbeholfenes Umarmen und das wars. Am liebsten würde ich wieder eine Meinungsumfrage machen: Sie hieße: „Und: Wen streichelt Ihr so?“ Aber die Frage ist irgendwie so persönlich und manchmal auch schmerzhaft. Denn nicht alle Menschen sind Teil einer Liebesbeziehung und bleiben daher ungestreichelt. Viele Leute finden: Streicheln, Berührungen, Kuscheln – Schön und gut, aber den dazugehörigen Stress kann ich mir nun wirklich nicht antun. Manche von ihnen beschaffen sich stattdessen ein Tier. Tiere können oder wollen sich gegen menschliche Zärtlichkeiten in der Regel nicht wehren. Und wenn man nur die Tür richtig zumacht, laufen sie auch nicht weg.

Und während ich so nachdenke, wie ich den Bogen von den zwangsgestreichelten Hunden zurück zu den händchenhaltenden Herren schlagen soll, fällt mir folgende Geschichte ein, sie ist mir vor ein paar Wochen im Computerkurs passiert: Eine junge, kecke Teilnehmerin, die mir bis dahin primär deswegen aufgefallen war, weil sie mich nicht zurückgeduzt hatte, setzte sich auf einmal neben mich. „Darf ich mal Ihre Haare anfassen? Die sehen so schön weich aus.“, fragte sie mich. „Ähm, ja, ich mag meine Haare gar nicht so“, antwortete ich, „die gehorchen mir überhaupt nie, sondern machen immer, was sie wollen.“ „Ja, so sehen die auch aus“, antwortete die junge Frau, „aber auf eine nette Weise.“. Und dann streichelte sie mir kurz durch die Haare.

Nachtrag: Vetaro schickt mir einen Link zu diesem Artikel, der sich tiefergehend mit dem Thema „ungestreichelte Männer in den USA“ befasst. Sehr interessant.

 

In Würde altern

Es gibt ja dieses berühmte Sprichwort: „Wer mit 20 nicht prokrastiniert, hat kein Herz – Und wer mit 30 noch prokrastiniert, hat keinen Verstand (oder andere ernste Probleme).“

Wie ich nun gerade drauf komme? Ich sags mal so: Wir mussten heute unsere Küchenuhr nicht eine Stunde nach vorne stellen. Sie geht jetzt ganz von selber wieder richtig.

Nachtrag: Haha, zeitgleich mit mir postete der befreundete Onkel zum selben Sachverhalt Folgendes: „Ab heute geht dann auch wieder die Küchenuhr für ein halbes Jahr richtig.“ – Sehr lustig!

ZDF-Politbarometer

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

früher haben wir an dieser Stelle repräsentative Umfragen zu politischen Themen veröffentlicht. Aber was soll der ganze Quatsch denn in diesen postfaktischen Zeiten noch? Wir erkennen das an und widmen uns lieber den wirklich wichtigen Themen. Daher haben wir Onkel Maike beauftragt, diesmal nicht einen repräsentativen Querschnitt (was soll das denn auch sein? Geht doch nach Hause, Infratest-Dimap und Konsorten) der deutschen Bevölkerung, sondern einfach lieber die besten Deutschen zu fragen, was sie denken und fühlen, wenn sie im Supermarkt an der Kasse stehen. Hier Onkel Maikes Ergebnisse:

Ja, was soll ich sagen. Ich war so gerührt über die rege Teilnahme an meiner Umfrage: Neun Antworten! Das mag der einen oder dem anderen nicht viel erscheinen. Ich finde es aber schon viel (Zum Beispiel im Vergleich zu den Beteiligungszahlen, die ich mit meinem legendären Thomas Mann-Imitierwettbewerb erreichte. Das waren seinerzeit drei Leute, von denen sich keiner an die Regeln hielt, und auch das fand ich schon viel.).

Nun aber mal zur Auswertung der Umfrage:
Die Deutschen nehmen interne und externe Zustände im Supermarkt differenziert wahr und können sie gut beschreiben. Ich war über jede einzelne Rückmeldung begeistert.
Mir wurde klar, das im Supermarkt noch mehr los ist, als ich sowieso schon dachte. Es ist unglaublich facettenreich. Beispielsweise lernte ich, dass es Handy-Apps gibt, mit denen die giftigen Inhaltsstoffe, der Sachen, die wir im Supermarkt kaufen können, gescannt werden können: Der Supermarkt als Ort, der uns dem Tod näher bringt, wenn wir technisch nicht auf der Höhe sind.  Der Supermarkt aber auch als Ort, der uns permanente Enge suggeriert: Es ist nicht genug Platz für uns da, nie, immer sind wir zu sperrig. Eine teilnehmende Person beschreibt ihr Leiden unter sogenannten „Plauderinseln“, plappernde Menschengrüppchen, die sich seinem Einkaufswagen in den Weg stellen. Eine gelungene Wortschöpfung.
Ich las Geschichten von Frauen, die vor der Waschmittelvielfalt weinten. Und nebenbei geriet ich ins Nachdenken über mich selber: Wieso gehe ich an diese Orte des Schreckens so oft? Wieso mache ich es nicht wie so viele andere Menschen, solche, solche die ihr Leben im Griff haben? Wieso kaufe ich nicht auf dem Markt oder wenigstens öfter im türkischen Supermarkt ein. Überall da, wo es weniger apokalyptisch zugeht?

Vielleicht, weil es gleichzeitig viel Schönes und Interessantes zu sehen und fühlen gibt. Im Supermarkt ist es möglicherweise nicht anders als im Krieg. Die Leute zeigen ihr wahres ich. Meine Umfrage ergab außerdem, dass viele Menschen gerne in den Supermarkt gehen. Sie wissen die Sinneseindrücke (Beispielsweise: bunte Schnapsfläschen, die Haptik von Shampooflaschen, den Geruch der Basilikumtöpfchen) zu würdigen und sehen optimistisch dem Moment entgegen, wenn sie den Einkaufsort verlassen werden. Nirgendwo besser als im Supermarkt kann mensch sich mit dem Alltagsnazi in sich konfrontieren und versuchen, durch Leute an der Kasse vorlassen und ähnliche Freundlichkeiten sein Karma zu reinigen. Wobei, und das gefällt mir am allerbesten, unter den Deutschen auch einige sind, die ihr Karma nicht mehr zu reinigen brauchen: Sie behalten im größten Stress und im schlechtesten Licht den Blick für das Gute in den anderen. Und sie berichten von den vielen Kassiererinnen, die ihre Freundlichkeit und Zuwendung für die Kundinnen und Kunden bewahren. Manchmal verlieben sie sich sogar in sie. Grund genug, weiter in Supermärkte zu gehen, und zu schauen, was da noch so passieren wird.

Meine zweite Filmkritik

Ich habe Moonlight gesehen. Um es mit Donald Trump zu sagen: Tremendous film, so sad.                 – Ende –

(Auf die Idee gekommen, etwas darüber zu schreiben, bin ich nur wegen dieses Zeit-Artikels von Tanja Witte. Die Autorin thematisiert, dass in Moonlight ausschließlich schwarze Schauspielerinnen und Schauspieler vorkommen. Erst dies mache seine Geschichte zu einer außergewöhnlichen: „Und plötzlich ist der Großteil des durchschnittlichen deutschen Zuschauerraums unsichtbar. Weil keiner von ihnen ein Identifikationsobjekt geliefert bekommt, dass den Nenner „weiß“ teilt.“  

Mir ist der „rein schwarze“ Cast beim Anschauen des Films nicht aufgefallen. Die Geschichte spielt in einem afroamerikanischen Ghetto in Miami. Sie erzählt in drei Abschnitten – Grundschulzeit, Highschoolzeit, junger berufstätiger Erwachsener (Drogendealer ist auch ein Beruf) – das Leben von Chiron. Chirons Mutter ist nicht liebevoll und kümmert sich nicht gut um ihn. Von den anderen Jungs in der Schule wird er geärgert und verprügelt. Aber er will nicht zurückschlagen und hält alles aus ohne sich zu wehren: Die universelle Geschichte von Einsamkeit und Ohnmacht des ungeliebten Kindes, das nicht so ist wie die anderen Kinder. Des ungeliebten Kindes, dass stark genug ist, sich nicht anpassen, allerdings. Warum wehrt er sich nicht, fragt man sich beim Zuschauen. Er könnte es doch. Ist es hierbei wichtig, welche Farbe das Kind hat? Auf den ersten Blick würde ich meinen: Nein.

„Kein weißer Mensch kann je in die Schuhe einer person of colour schlüpfen, und kein weißer Mensch wird je erfahren, wie es sich anfühlt, schwarz zu sein.“ schreibt Tanja Witte dazu. Es geht ihr insbesondere um das Problem der Unsichtbarkeit. Davon betroffen seien nicht nur schwarze, sondern auch rollstuhlfahrende Menschen , dicke oder homosexuelle Frauen. Ich fremdele mit dem Text und finde, dass die Autorin eine Jammertante ist. Es stimmt natürlich, ich werde nie wissen, wie es ist, „schwarz“ oder von Rassismus betroffen zu sein. Aber sind wir (bis auf die nicht-alten, gesunden, weißen, nicht-arbeitslosen heterosexuellen Männer) nicht alle „anders“? Chiron leidet doch nicht darunter, dass er schwarz ist. Sein Problem besteht darin, dass er nicht ist, wie die anderen schwarzen Jungs, also, dass er kein „normaler“ Schwarzer ist. Sollten sich die ganzen „anderen“ nicht zusammentun, weniger über die Differenzen als über die Gemeinsamkeiten sprechen?

Naja, ich denke, dass ich das wohl nicht entscheiden kann und sollte. Vielleicht geht ja auch beides gleichzeitig. „Ich weiß, dass ich Dir keine Liebe geben konnte, als Du sie brauchtest. Aber ich liebe Dich jetzt.“, sagt Chirons Mutter zu ihm, als er sie, inzwischen erwachsen, in der Entzugsklinik besucht. Er kann jetzt überlegen, ob er das annehmen, sich versöhnen will, ob das reicht. Wieder so ein universelles Problem.)

 

Meine erste Umfrage

Liebe Nichten und Neffen,

heute veranstalte ich zum ersten Mal eine Umfrage. Ich freue mich auch über sehr kurze Antworten. Die Frage lautet: Welche sind Eure Gedanken und Gefühle, wenn Ihr an der Supermarktkasse steht und wartet?

Ich nämlich bin an der Supermarktkasse immer voller wütender Gefühle und reflektiere dabei kritisch die Verwerfungen des Kapitalismus. Egozentrisch, wie Gott mich schuf, habe ich bis gestern angenommen, dass alle Leute an der Supermarktkasse wütend sind. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so. Vielleicht denken und fühlen andere Menschen an der Kasse andere Sachen, dachte ich auf einmal und kam auf die Idee, mal nachzufragen.

Ein erheblicher Teil meiner Supermarktkassenwut entsteht bereits beim Gang durch den Supermarkt. Supermärkte machen mich angespannt und sauer. Warum eigentlich? Ist es das Licht? Oft finde ich nicht, was ich suche und werde dann unglücklich und orientierungslos. Am allerwütendsten werde ich, wenn ich versuche, Shampoo zu kaufen. Ich habe sehr blonde, sehr dünne Haare und für beide Eigenschaften hält die Shampoo-Industrie (vermeintliche) Lösungen parat: Shampoo für blondere Haare und Shampoo für fülligere Haare. „Meine Haare sind blond genug! Arschloch-Shampooindustrie! Und, dass es irgendein Produkt geben soll, das meine dünnen Härchen fülliger macht, da lachen ja die Hühner, soweit ist der technische Fortschritt dann auch wieder nicht gediehen, da lasse ich mir nichts vormachen!“, schimpfe ich die Shampoo-Hersteller in Gedanken an, wenn ich vor einem Shampoo-Regal stehe. Ich brauche ausdrücklich kein Shampoo mit irgendwelchen weiteren Eigenschaften als „macht die Haare sauber“. Das reicht mir. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Shampooforschung arbeiten, sollten sich doch lieber Fragen widmen, die die Menschheit voranbringen. So ein Aufenthalt vor dem Shampoo-Regal im Supermarkt entfacht daher stets großen Zorn aber auch ein Gefühl der Ohnmacht in mir, da ich schlicht nicht entscheiden kann, welches Shampoo ich denn nun kaufen soll. Jedes kaufbare Shampoo ist auf irgendeine Haareigenschaft (kaputt, braun, blond, füllig, schuppig, lockig, etc.) zugeschnitten und ich weigere mich, mich dem zu unterwerfen. Ich will nichts kaufen, was ich nicht brauche. Das Problem löse ich übrigens, indem ich gar kein eigenes Shampoo mehr erwerbe, sondern das vom Lebensabschnittsgefähren („gegen fettige Haare“) mitbenutze (was wiederum zeitweise bei diesem einigen Zorn entfachte).

Aber auch ohne Shampookauf-Versuch bin ich, einmal an der Kasse angelangt, wütend. Vielleicht kommt es auch vom Warten-Müssen. Ich stehe dann da, starre ärgerlich auf den Quatsch, den sich andere Leute kaufen, den bescheuerten Kram, der im Regal an der Kasse feilgeboten wird (ich kaufe keine Schokolade, nur weil Ihr die da aufstellt, Ihr Ottos!), überlege, ob ich den Supermarkt wegen irgendwas verklagen könnte (zum Beispiel, weil er mich zwingt, einen Einkaufswagen zu mieten) und denke, dass der Kapitalismus im Allgemeinen und Supermärkte im Besonderen furchtbar sind. Hier ist alles mit so viel Zeug vollgestopft, das ich nicht brauche, das keiner braucht, Euer Überfluss ist doch krank. Und dann denke ich, wirklich fast immer, wenn ich an der Supermarktkasse stehe, darüber nach, wie es wäre, alleine als Einsiedlerin im Wald, in einem Bauwagen zu leben und nie mehr in den Supermarkt gehen zu müssen. Die Essensauswahl wäre eingeschränkter. Beeren und Brennnesseln könnte ich essen und ich müsste wohl jagen lernen. Hinter dem Bauwagen könnte ich ein paar Kartoffeln anpflanzen. Wie sehr viel mehr würde ich mich über alles freuen, was ich zu essen hätte! Unendlich mehr. Eine Ausnahme müsste ich für Salz machen, denn das wächst im Wald nicht, aber man braucht es unbedingt.

Ich nehme von dem Gedanken und auch den Gedanken an weitere Alternativ-Lebensmodelle, die eine supermarktfreie Existenz ermöglichen würden, dann immer schnell Abstand. Ich fürchte, dass ich mich alleine im Wald vermutlich auch viel ärgern würde. Über andere Dinge dann.