Charles Manson heiraten pro und contra

Wer sich ab und an im Internet herumtreibt, dem konnte, neben Tim Wieses Wrestling-Einsatz, die Nachricht nicht verborgen bleiben, dass Charles Manson sich mit einer 26jährigen Blondine zu vermählen gedenkt.

Attraktive junge Dame, die das Leben mit allen seinen Chancen noch vor sich hat, heiratet Massenmörder/Person von vergleichbar problematischem sozialen  Status – Es ist ja nicht nur Charles Manson, von diesen Fällen gibt es viele. Fast scheint die Verpaarung normaler Frauen mit Massenmördern ein Massenphänomen, und damit der näheren Betrachtung wert: Wie erklären sich die Beziehungspräferenzen dieser eigentlich doch mit allen Wahlmöglichkeiten ausgestatteten Damen? (Kurzer Einschub: Manchmal ist die Klassifizierung des Sujets kompliziert: Gefährlicher Psychopath oder „Husband-Material“ –  Oft liegt die Abgrenzung sehr im Auge der Betrachterin. Um ein paar Beispiele zu nennen: Lothar Matthäus, Markus Lanz, Uli Hoeness – Discuss!).

Einige Vorteile der genannten Konstellationen liegen  unmittelbar auf der Hand. Kapitalverbrecher dürfen in der Regel nicht zu Hause wohnen – und können damit auch nicht in die Entscheidung über das Fernsehprogramm eingreifen (Hm, Jörg, ich glaub, ich fahr mal kurz nach Ossendorf). Aber nehmen wir diese These mal etwas ernster:

Abwesenheit ist gut, Abwesenheit schafft Raum. Menschen, die nicht da sind, bieten Vorteile: In der Beziehung mit jemandem, der nicht da ist, kann ich einfacher meine Autonomie bewahren. Wir sind weniger verletzlich und haben mehr Raum für Projektionen. Die Phase der Verliebtheit lässt sich länger ausdehnen, die Liebe muss sich niemals im Alltag bewähren, praktisch, denn meistens scheitert das ja früher oder später. Die Beziehung mit einem Abwesenden kann ich weitestgehend selber definieren und bestimmen. Wenn ich, wie doch viele, noch nicht so genau weiß, wer ich bin und was ich will, ist das erstmal hilfreich. Die Liebe zu Charles Manson ist damit der völlig normalen Teenagerliebe zu Justin Bieber oder derjenigen der älteren Frau zu ihrer Katze gar nicht mal unähnlich.

Aber inhaftierte Massenmörder sind ja nicht nur nicht da – Sie haben außerdem noch viel Zeit:  Zum Schreiben romantischer Briefe, dazu auf die Besuche der geliebten Person zu warten etc. Dass mir ein Galan einen echten Liebesbrief schrieb, ist lange her (Naja, was sollte er heutzutage auch schreiben – „Gib mir mal die Fernbedienung!“?). Aber eigentlich war sowas doch schön (Ossendorf, ich komme!). Zwischen der gefangenen und der sich in Freiheit befindlichen Person besteht ein Machtgefälle. Der Eingesperrte muss warten und sich, im Rahmen seiner eingeschränkten Möglichkeiten, ziemlich anstrengen, enge Grenzen sind häufig eine unverzichtbare Voraussetzung kreativer Prozesse. (Von einer Beihilfe zum Gefängnisausbruch würde ich im Interesse der Beziehungsdynamik daher abraten).

Je länger ich schreibe, desto sinnvoller scheint mir eine Ehe mit Charles Manson. Na gut, er hat ein Hakenkreuz auf die Stirn tätowiert, eigentlich nicht cool und auch nicht sympathisch, dafür aber auch sehr unalltäglich – Und eine effektivere Form der Rebellion gegen die Eltern ist kaum vorstellbar. Außerdem der ganze Ruhm und Thrill – Ganz ohne eigene Arbeit/gute Ideen schaffe ich es in die Bildzeitung und Geschichtsbücher – Ohne dass ich was Besonderes gemacht habe, werde ich zu jemand Besonderem (so erkläre ich mir beispielsweise die aktuelle Ehefrau von Helmut Kohl). Ich bekomme einen ganzen Menge Bonnie und Clyde-Experience ohne mich tatsächlich in Gefahr zu begeben.

Und Contra? Naja, wiederum ist es offensichtlich. In der Liebe zum Abwesenden begeben wir uns der Chance, einen anderen wirklich kennen- und lieben zu lernen. Sofern es sowas denn überhaupt gibt. Kann man wirklich was über einen anderen wissen oder gibt es sowieso nur unüberwindbare Grenzen und Projektionen? Lohnt sich die Mühe? Georg Büchner legte Danton dazu mal die folgenden Worte (als Antwort auf eine diesbezügliche Frage seiner Geliebten) in den Mund:

„Was weiß ich! Wir wissen wenig voneinander. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab – wir sind sehr einsam.“

 

 

 

 

 

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Emblematische Liebespaare der Weltgeschichte

Wenn man Menschen, die in Beziehungen leben, fragte: „Mit welchem Liebespaar der Weltgeschichte würdet Ihr Euch vergleichen?“, dann erhielten wir vermutlich so Antworten wie: Cäsar und Kleopatra, Romeo und Julia (von den Faulen, die Bücher nicht zu Ende lesen), Bonnie und Clyde, Liz Taylor und Richard Burton oder Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Jogi Löw und Hansi Flick oder Matrix (viele hören ja nicht richtig zu). Die Mutigeren denken vielleicht an Henry und June, die bildungsbürgerlich-zeitgemäßen kommen auf Jules, Jim und Catherine und die, die keinen Ruf zu verlieren haben und sich was trauen, auf Vadder Abraham und die Schlümpfe. Das Referenzpaar von meinem Freund (der sich in dieser Sekunde gerade überlegt, ob er nicht doch Schluss machen soll) und mir sind Pumuckl und Meister Eder.

Für die jüngeren unter den Lesenden: „Meister Eder und sein Pumuckl“ sind die Helden einer Romanserie von Ellis Kaut, die Anfang der 80er Jahre durch ihre Verfilmung bei deutschen Kindern große Bekanntheit erlangten. Pumuckl ist ein anarchistischer Freigeist von der Gattung der Kobolde. Er ist ungefähr 15 cm lang, hat rote Haare, trägt ein gelbes T-Shirt und eine grüne Hose. Laut Erzählung werden Kobolde, die ja im Grundsatz unsichtbar sind, sichtbar, wenn sie an Leim festkleben, der jemandem anderes gehört (nur für diesen Eigentümer – für die vielen intellektuellen Hermeneutikerinnen unter meinen Lesenden: Meister Eder ist der einzige, der Pumuckl sehen kann. „Und sie erkannten sich“, heißt es im Hohelied der Liebe – Und bedeutet: Sie liebten sich). Die Kobolde müssen dann auch bei dem Leimbesitzer wohnen bleiben. Diese unüberzeugende Einleitung führt dazu, dass der Punkrocker Pumuckl und der kleinbürgerlich-solide Schreinermeister Eder (ihm gehört der Leim) ungewollt aneinander gebunden werden. Wie erwartbar empfinden die beiden gegensätzlich gepolten Protagonisten dies zunächst als hinderlich, entdecken dann aber zunehmend die Vorteile einer solchen Konstellation. Pumuckl gerät stets in Kalamitäten, aus denen ihn Meister Eder dann, aus seinem Trott ausbrechen müssend, retten muss. Letztlich profitieren beide von dem Arrangement. Meister Eders Leben wird lebendiger und Pumuckl erlangt Stabilität und Rückhalt, die auch jeder braucht.

Das ganze geht natürlich nicht ohne Reibungen vonstatten (sonst ja auch kein Romanstoff). „Ich benötige keinen Einkaufszettel, Meister Eder!“, muss ich wiederkehrend Samstags meinen Freund anherrschen, der sich nicht vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die ohne verwaltungsförmige Präliminarien wissen, was sie brauchen. „Jetzt gibst amoal a Ruah, Pumuckl!“ (an seinem Bayerisch muss er noch arbeiten), erwidert der Lebensabschnittsgefährte häufig, wenn ich wütend herumkrähe, weil er ein von mir gerade erfundenes Spiel nicht sofort ausprobieren will.

Ich denke, dass diese Meister Eder-Pumuckl Konstellationen häufiger sind, als Film- und Literaturgeschichte widerspiegeln. Auf den ersten Blick erscheinen die halt nicht so hip. Andererseits braucht es doch ein bisschen Chaos, um einen tanzenden Stern zu gebären. Der Stern wiederum kann ohne ein bisschen Verlässlichkeit auch nichts Sinnvolles zustande bringen. Oder?

Nachtrag: Meister Eder regt an, ich könne doch die Lesenden auffordern zu berichten, mit welchem Paar sie sich identifizieren oder weitere Beispiele beizusteuern. Gute Idee, macht mal!

Die Neururer-Challenge

In meinem letzten Fußballbeitrag habe ich in einem Anfall von Übermut behauptet, mit dem Thema Peter Neururer könne ein ganzer Fußballblog gefüllt werden. Das war mutig. Wie kam ich überhaupt auf die Idee? Es liegt wahrscheinlich an meiner Schwäche für Männer mit Humor. Denn eins steht fest: Peter Neururer ist lustig. Natürlich ist das nicht nur mir aufgefallen, sondern beispielsweise dem Fußballfachmagazin 11 Freunde, das sich, unter Hinzufügung eigener Witzigkeit, vom Bochumer Trainer zu vielen erquicklichen Artikeln inspirieren ließ. Hier wären unter anderem dieser Beitrag über „Seine schönsten Entlassungen„, oder auch dieser, in welchem er zu seiner Fähigkeit, Donald Duck zu imitieren (beeindruckend!!!) interviewt wird, zu nennen.

Peter „die eingeflogene Blutgrätsche war ein wirkungsvolles Stilmittel von mir“ Neururer überzeugt durch gute Sprüche und Taten. Zur Bochumer Torflaute fand er die angemessenen, wenngleich schon etwas zu heteronormativ geprägten Worte: „Das ist wie in der Liebe. Immer nur Petting ist auf Dauer sehr frustrierend. Irgendwann muss auch mal einer rein.“  Lange her, aber längst nicht vergessen ist, wie er, 1993, nach der Entlassung bei Saarbrücken mit Trainingshose und Porsche beim Amt vorfuhr, um sich arbeitslos zu melden.

Viel zitiert ist auch folgende Selbsteinschätzung: „Wenn wir ein Quiz machen würden unter den Trainern in Deutschland, wer am meisten Ahnung hat von Trainingslehre, Psychologie, und der Trainer mit den besten Ergebnissen kriegt den besten Club, dann wäre ich bald bei Real Madrid.“ Peter Neururer ist prollig und größenwahnsinnig, aber ein Teil von ihm ist sich dessen bewusst, was ja dann auch wieder nett ist.

Seine Trainer-Biographie hat darüber hinaus durchaus das Zeug zum Epos. Peter selber denkt, er sei der beste Fußballtrainer der Welt. Die Welt denkt das aber nicht, guter Stoff für einen Schelmenroman. Tatsächlich hat er auf seinen vielen Trainerstationen immer wieder bewiesen, dass er ein guter Feuerwehrmann ist, verschiedene Mannschaften, zum Beispiel meinen Verein Hannover 96, konnte er vor dem Abstieg retten. Trotzdem war ich höchst betrübt, als ihm damals bei uns eine Vertragsverlängerung angeboten wurde. Denn Neururer ist bekannt und geschmäht dafür, dass es ihm nie gelang, mit seinen Mannschaften konstante langfristige Leistungen und Erfolge zu erreichen. Auch in Hannover wurde er schnell wieder entlassen. So weit so üblich, Feuerwehrmänner sind im Fußball nicht selten. Bei Peter gibt es jetzt aber die freundliche Wendung, dass da ein Verein existiert, für den das eben Gesagte nicht gilt: der VfL Bochum. Man kann das auch als Allegorie über die einzige wahre Liebe lesen. Hier wirkte er über vier Jahre, führte die Mannschaft von der zweiten in die erste Bundesliga und war dann dort über eine längere Zeit sehr erfolgreich. Vorher und nachher hat er das nicht erreichen können. Irgendwann war er dann drei Jahre durchgehend arbeitslos, vertrieb sich die Zeit mit Golfspielen und als „Experte“ im Fernsehen, hatte einen Herzinfarkt und wurde, einen anderen Job hätte er wohl nie wieder bekommen, zum Ende der letzten Saison von einem VfL Bochum in fast aussichtsloser Abstiegsbedrängnis in der zweiten Liga wieder eingestellt. Es folgte eine fulminante Rettung in letzter Minute, momentan steht die Mannschaft auf dem 13. Platz.

Ich wünsche Peter Neururer aufrichtig, dass seine zweite Station in Bochum noch lange gut läuft (ich werde es verfolgen und ausführlich darüber berichten). Er ist zwar ein großmäuliger Clown aber seine Liebe zum Fußball, gepaart mit der Fähigkeit, über sich selber zu lachen, geben der Figur in ihrem zeitlos hässlichen Trenchcoat auch einen verletzlichen, etwas tragischen Anstrich. „Oh je, wenn er jetzt nochmal entlassen wird, dann ist er wieder traurig, langweilt sich beim Golfspielen, raucht zu viel und kriegt noch einen Infarkt“, denkt die besorgte Beobachterin. Außerdem macht kein anderer Trainer so nette (und glaubhafte) Scherze darüber, dass es für seine Familie wirklich nicht zumutbar sei, wenn er länger als zwei Wochen zu Hause ist.

Der Zauberberg – Die Kirgisenaugen von Přibislav Hippe

Heute möchte ich mich um etwas Niveau bemühen. Anstatt dem vielgeschmähten germanischen Großliteraten die ganze Zeit im Wege der Nachäfferei seine überkanditelte Schwurbelsprache und unausgelebte Homosexualität vorzuwerfen, soll jetzt mal mit Sachlichkeit, Respekt, weniger ironischer Distanz und kurzen, adjektivarmen Sätzen zu Werke gegangen werden. Das ist schwieriger. Wirklich.

Zunächst: Ich gewöhne mich ans Buch. Zauberberglesen ist wie in Strümpfen über den Teppich in Omas Wohnzimmer laufen. Das ist ruhig und gedämpft und ich sinke ein bisschen ein. Es passiert wenig, aber langweilig ist mir auch nicht. Die Welt ist auch aus der Ferne interessant.

Sogar latente Homosexualität befürworte ich inzwischen – Wenn sie gut beschrieben wird und so in bürgerliche Hochkultur mündet. Die Episode um Přisbislav (sprich: Pschibislaw) Hippe ist in diesem Sinne eine Erfolgsgeschichte:

Hans‘ homoerotische Neigungen werden früh in der Erzählung angedeutet. Sein größtes, existentiellstes Vergnügen besteht darin, an seiner Zigarre zu saugen. Hier bricht sich jetzt nicht wieder meine Neigung zu billigen Witzen Bahn, so steht es nun mal im Buch. Die weibliche Hauptperson, Klawdia Chauchat, die, im phallussymbolgeschwängerten Traum deutet es sich an, ein gewisses, erotisch konnotiertes Interesse erweckt, trägt männliche Züge. Sie benimmt sich rüpelig und hat wenig damenhafte Hände.

„Statt aber zum Guten Russentisch zu gehen, bewegte die unerzogene Frau sich ohne Laut auf Hans Castorp zu und reichte ihm schweigend die Hand zum Kusse, – aber nicht den Handrücken reichte sie ihm, sondern das Innere, und Hans Castorp küßte sie in die Hand, in ihre unveredelte, ein wenig breite und kurzfingrige Hand mit der aufgerauhten Haut zu Seiten der Nägel.“

Außerdem erinnert Klawdia Hans an jemanden. Zunächst fällt ihm nicht ein, wer das sein könnte. Dann aber, er sitzt vom Wandern überanstrengt mit Nasenbluten auf einer Bank am Gießbach, steht ihm plötzlich  ein Ereignis aus seiner Jugendzeit vor den Augen:

Zwei Jahre lang war Hans‘ Schullalltag maßgeblich bestimmt von Přibislav Hippe. Přibislav hat, abgesehen von seinen schmalen „Kirgisenaugen“, die sich auf eine „schmelzende Weise ins Schleierig-Nächtige verdunkeln konnten“, keine Eigenschaften, die des dreizehnjährigen Hans‘ Interesse zu erklären vermögen. Hans versucht auch nicht, seine Gefühle zu bestimmen oder zu benennen, „da kein Gedanke daran war, daß der Gegenstand je zur Sprache gebracht werden konnte“ und er „von der unbewußten Überzeugung durchdrungen war, dass ein inneres Gut wie dieses, vor solcher Bestimmung und Unterbringung ein für allemal geschützt sein sollte.“ Es ist eine Liebe aus der Ferne, die ihre Erfüllung in der freudigen Erwartung auf einen Blickwechsel auf dem Schulhof findet, ohne dass die Jungen je miteinander sprechen. Diese distanzierte Beziehung wird nur einmal durchbrochen und hat ihren Höhepunkt, als Hans in einem Anfall von Abenteuerlust Přibislav bittet, ihm einen Bleistift zu leihen. Přibislav kommt der Bitte nach:

„Und zog sein Crayon aus der Tasche, ein versilbertes Crayon mit einem Ring, den man aufwärts schieben mußte, damit der rot gefärbte Stift aus der Metallhülse wachse. Er erläuterte den einfachen Mechanismus, während ihre beiden Köpfe sich darüberneigten… Das war alles. Aber vergnügter war Hans in seinem Leben nie gewesen, als in dieser Zeichenstunde, da er mit Pribislav Hippe‘s Bleistift zeichnete…“

Das ist eine Liebesgeschichte, in der wenig passiert, zumindest äußerlich. Aber das Wenige wird genüsslich entfaltet. Die subtile, indirekte Darstellung ist reiz- und wirkungsvoll. Nachdem die großen Gefühle so unbenannt und unbestimmt und ohne, dass irgendwer irgendwas sagt – noch nicht mal zu sich selber – beschrieben werden, kommt einer die Stelle, an der der Bleistift aus der Metallhülle wächst, nahezu pornographisch vor. Mir gefällt das. Wenn ich endlich ein bisschen Sekundärliteratur gelesen haben werde, kann ich es vielleicht auch noch besser begründen.

Nachtrag: Aus gegebenem Anlass, zum Thema Phallussymbole – Bleistifte, Zigarren, was auch immer. Wäre ich ein länglicher schmaler Gegenstand (kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da eher kurzer und unschmaler Gegenstand), würde ich langsam darüber nachdenken, eine Interessenvertretung zu gründen. Diese monothematische Überladung, immer und ausschließlich mit derselben Sache: Pimmel, Pimmel, Pimmel. Wäre ich ein langer schmaler Gegenstand, ich würde vielleicht auch mal etwas anderes symbolisieren wollen (eine Zuckerstange zum Beispiel, die sind immer so schön bunt) und wäre ich ein Penis, vielleicht hätte ich gerne mal meine (metaphorische) Ruhe.