Florenz

Der berühmteste Einwohner der Geschichte von Florenz ist Hannibal Lecter. Hannibal akzeptierte sowohl kulinarisch als auch künstlerisch immer nur das beste. Also kam er, als es in den USA zu brenzlig für ihn wurde, weil er schon wieder jemandes Gesicht gegessen hatte, hierher und betätigte sich unter dem Namen Dr. Fell als Kurator der Capponi-Bibliothek. Naja, der Rest der Geschichte ist bekannt. Dabei ist Florenz auf den ersten Blick nicht die schönste Stadt Italiens: Hohe Häuser, schmale Gassen, eher dunkel, vorherrschender Farbton: beige. Das können andere italienische Ortschaften besser. Man muss erst einmal wo rauf oder wo hinein gehen, um in den vollen ästhetischen Genuss der Stadt zu gelangen.
Kaum steigt man ein wenig den Stadtrand, eine Brücke, Treppe oder einen Kirchturm hinauf. entfalten sich die wundervollen zypressenumrandeten Panoramen der Dächer von Florenz. Ebenso atemberaubend sind die von vor weltberühmter Kunst nur so überquellenden Museen, Palazzi und Kirchen. Mrs. Columbo ergänzt, dass Florenz schon deswegen edler ist als der Rest der Welt ist, weil sein Adjektiv „florentiner statt „florenzer“ lautet.

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