Entnazifizieren multiplizieren!

Ich habe ja (regionalen) Ruhm als Fahrrad-Entnazifiziererin ernten können. Stete Diskussion mit dem befreundeten Onkel erinnert mich jedoch daran, dass es dabei nicht bleiben kann. Wie hier bereits illustriert, stehen in Köln bald Wahlen an. Leider präsentieren sich dort auch Vereinigungen wie Pro Köln, die den Boden des Grundgesetzes verlassen zu haben scheinen. Parolen wie „Bürgermut stoppt Asylantenflut“ finde ich dann doch etwas zu volksverhetzend. Während ich mich dieses Wochende mit esoterischer Foucault-Exegese beschäftigte, sorgte der befreundete Onkel mit ungefähr 80 Verbündeten dafür, dass der Pro Köln Wahlkampfstand auf dem Heumarkt nicht zugänglich war. Danke dafür! Neffe Sichten (Phantastischer Blog, immer lesen, aber: Lieber Freund, Tumblr nervt!)  berichtet von einer anderen sinnvollen Protestform:

sichten

 

Ich bin bester Dinge, dass wir alle zusammen: Plakate, Versammlungen sabotierend, Bildungsarbeit leistend und alles andere, was wir gut können und in den Kopf kommt, das richtige Ergebnis erreichen werden!

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3 Kommentare zu “Entnazifizieren multiplizieren!

  1. oh, onkel maike! ich bin über diese solidarische volksfront-nachricht gerührt&entzückt!
    wir schunkeln bei diesem thema ja nicht immer so harmonisch miteinander.

    aber es ist frühling, auch der stadt-anzeiger berichtet freundlich über die prima aktion in bickendorf:
    http://www.ksta.de/koeln/aktion-gegen-pro-koeln-anwohner-haengen-wahlplakate-ab,15187530,26964052.html
    (der grad der freundlichkeit lässt sich schon daran erkennen, dass von „anwohnern“ gesprochen wird statt von „politischen aktivisten“ oder ähnlichem in weniger freundlichen stadtanzeiger-artikeln)

  2. Onkel Maike,
    danke für die Props! Ich kann jetzt nicht mehr umziehen. Außerdem ist Sichten doch eine kleine Oase in der Hölle unsäglicher Bilder von hier und dort und jedermensch. Genieße das! War denn pro köln jemals auf dem boden der verfassung? und wieviel volksverhetzung ist denn gut? 🙂

    Keep on keeping on!

    Gesine

  3. Gesine, alte oasenschaffende Rockerbraut,
    eine wohldosierte Prise Volksverhetzung hier und da…
    Pro Köln war vermutlich schon immer etwas hors Verfassung, formaljuristisch sind aber nicht alle Plakate gleich justiziabel, denke ich.

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