Als ich einmal mein Fahrrad entnazifizierte

Bis vor kurzem hatte ich ein Fahrrad, das den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllte. Ab und an kicherte jemand: „Hihi, da steht ja NSU!“, aber im Grunde waren die Reaktionen minimal. Und ich dachte, das würde auf immer so bleiben. Nun, da hatte Onkel Maike allerdings die Rechnung  ohne den Kollegen Sichten gemacht, welcher jeden Missstand, der nicht bei drei auf dem Baum ist, aufdeckt, anprangert und hartnäckig auf Behebung drängt (zum ersten und letzten Mal in meinem Leben verlinke ich hier auf eine facebook-Seite). Da der tüchtige Gesell seine Spione überall hat, dauerte es nicht lange und er konnte ein Bild des Corpus Delicti auf seinem Blog veröffentlichen.

Das wollte ich dann doch nicht auf mir und dem Fahrrad sitzen lassen und schritt zur Entnazifizierung, hier dokumentiere ich das Ergebnis:

Foto 5

Hier noch die ganze Geschichte zum Nachlesen, insbesondere für diejenigen, die sich auch „fahrradpolitischkorrekt“ machen wollen:

Fahrrad0

Fahrrad2

Fahrrad3

Fahrrad4

Fahrrad5

 

Foto 5

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Als ich einmal mein Fahrrad entnazifizierte

  1. Als „NSU Meisje“ könnte man das Rad sogar mit einem bestimmten Mitglied assoziieren. Gut, dass Du diesen Schritt gegangen bist und ein Zeichen gesetzt hast!

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