Das Grillen geht weiter!

Leute, ich gehe schon wieder grillen.

„Oh man, das interessiert uns doch gar nicht“, denken viele meiner nationalen und internationalen Lesenden jetzt, „wer sagt es Onkel Maike bloß und hat er keine anderen Sorgen als diesen Grillquatsch?“

Aber da müssen wir jetzt durch. Ja, ich habe andere Sorgen. Aber ich denke, dass das Format der Grillerzählung sich hervorragend dazu eignet, Glanz und Elend der Conditio Humana textlich hochwertig zu exemplarifizieren. So war ich denn am Samstag schon wieder grillen und Mrs. Columbo war dabei: Spektakulär und ohne Zweifel Stoff für mehrere Romane. Ein Teil von mir sieht sich bereits als den Karl-Ove Knausgard der Grill-Literatur. Ein anderer Teil aber fühlt sich, wenn er in Gedanken schon mal skizziert, wie Mrs. Columbo sich lieber ihre Tankstellen-Bifi als meine Feta-Fenchel-Tomaten-Thymian-Kompositionen zu Gemüte führt, unweigerlich an das Schicksal von Maxim Billers Roman „Esra“ erinnert. Die Älteren unter uns wissen es noch: Das Buch ist nicht mehr erhältlich. Des Autoren Ex-Freundin und ihre Mutter klagten mit der Begründung  zu großer Ähnlichkeit mit der Realität erfolgreich auf Unterlassung weiterer Veröffentlichung.

Tldr;

Bin doch nicht grillen gegangen. Dachte auf einmal, oh je, das ganze Zeug in den Park schleppen, wo ich es doch auch hier zu Hause einfach in den Backofen werfen kann. Mrs. Columbo ist inzwischen nach Hause gekommen, sagt es rieche lecker und das mit der Tankstellen-Bifi stimme so nicht.

grillen

 

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