Die Ehe für alle und wahltaktische Überlegungen

Die „Ehe für alle“ ist gar keine Ehe für alle. Bitte nennt sie ab sofort „Ehe für ein paar mehr“. Danke. Eigentlich möchte ich kurz einen anderen Gedanken anreißen. Wie es scheint, wird die Ehe für ein paar mehr jetzt doch noch in dieser Legislaturperiode beschlossen. Für die paar mehr freut mich das. Zum Beispiel im Adoptionsrecht kann das einen großen Unterschied machen und schwerwiegende Ungleichbehandlungen beheben. Aber eigentlich möchte ich auf etwas anderes hinaus. Wenn das nun beschlossen wird, letztlich das Resultat einer verzweifelten Aktion von Martin Scholz (oder so ähnlich), dann ist die AfD die letzte Partei in Deutschland, die geschlossen gegen die Ehe für paar mehr steht. Ich fürchte, dass könnte ihr viele Wählerinnen und Wähler  in die Arme treiben. Denn es gibt leider viele Menschen in Deutschland, die gegen die Ehe für ein paar mehr und überhaupt gegen eine zeitgemäße Sexualität sind. Ich finde das nicht gut, aber es ist so. Da die AfD in den Umfragen gerade Richtung 5% und vielleicht darunter sinkt, finde ich das richtig schade. Und auch wenn ich eigentlich gegen Taktiererei bin, an dieser Stelle hätte ich mit mir reden lassen. Das hätte auch noch nach der Bundestagswahl beschlossen werden können.

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