I believe!

Ernsthaft. Ich glaube sehr doll, dass Xavier Naidoo die Deutschland GmbH NICHT beim nächsten Eurovision Song Contest vertreten wird. Dafür bietet das Setting einfach zu viel Raum für kreative Proteste. Ich selber habe unter dem Hashtag #EinSongFürXavier schon die gar nicht mal schlechten „I do like Mondays“ und „Hurra, Hurra der Schwule brennt“ (letzterer schon krass, ne? Ist ja aber nicht von mir, sondern von Xavier), meinen bescheidenen Beitrag zur Verunglimpfung des Künstlers geleistet.

Ich denke, dass es einfach immer noch zuviele Reichsbürger*innen gibt, die sich nicht damit abfinden werden, dass dieser rechtspopulistische „Erweckungssäusler“ (Georg Diez, in dieser lustigen Kolumne) unser immer noch nicht zu hundert Prozent vor die Hunde gegangenes Land vor der Weltöffentlichkeit vertreten soll. Stellvertretend für die ganzen echten Probleme, gegen die wir machtlos sind, kann da bestimmt noch was gerissen werden und die ARD wird sich mal wieder blamiert haben.

In Wirklichkeit, also wenn Ihr mich, als Demokratin fragt, finde ich Naidoo gut geeignet, um unsere Besatzungszone zu präsentieren. Deutschland hat bestimmt genauso viele homophobe rechte Arschlöcher vorzuweisen wie anorektische Zicken im Stile einer Lena Meyer-Landruth. Erstere sollen im Sinne von #daswirdmanjawohlnochsingendürfen (leider nicht von mir) doch auch mal zu ihrem Rechte kommen. Freundinnen und Freunde der Dialektik können sich zudem daran ergötzen, dass dieser homophobste unserer Erweckungssänger zur tuntigsten Veranstaltung aller Zeiten geschickt wird. Wir werden also sehen…

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