K.-o.-Tropfen – Pro und Contra

Grundsätzlich lehne ich K.-o.-Tropfen (Schreibweise von Wikipedia übernommen) ab. Wenn ich von K.-o.-Tropfen-Ereignissen und ihren Opfern lese, fühle ich mich alt und denke, dass ich eine weniger anstrengende Adoleszenz hatte als junge Damen dieser Tage. Teenagerin sein, sich unglücklich verliebt und manchmal auch im Alkohol Trost suchend auf Tanzveranstaltungen und anderen Ereignissen herumzutreiben, war bereits ohne die allgegenwärtige Bedrohung, dabei  noch betäubt und vergewaltigt zu werden, Mühsal genug.

Daher sind mir bis eben keine guten Argumente für K.-o.-Tropfen eingefallen. Der Express hat mich nun gerade mit der Schlagzeile:

Express

zu einer günstigeren Interpretation der Möglichkeiten der Tropfen inspiriert: So doof diese auch sein mögen, der einen oder anderen weiblichen Person können sie  nach einer rein alkoholinduzierten Danebenbenehmung vielleicht als wohlfeile Ausrede dienen, zum Beispiel: „Im fümpfzehnten Glühwain wahn K.-o.-Tropfen“! – „Na gut, dann ist es nicht so schlimm, dass Sie vor den Verkaufsstand gekackt haben, diese hinterhältigen Männer aber auch immer!“. Frau sollte es in einem solchen Falle dann aber nicht auf eine polizeiliche Beweiserhebung ankommen lassen.

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