Nigerianischer Prinz führt Qualitätsmanagement ein!

Früher waren Spam-Mails ungefähr so: Wir wurden von einem nigerianischen Prinzen kontaktiert, der uns an seinem Erbe/großen Vermögen teilhaben lassen wollte. Die Gelder seien aber leider vorübergehend auf unzugänglichen Konten eingefroren, weswegen man zweitausend Euro überweisen solle, damit er an sie herankäme. Wahlweise wollte der Prinz einem das Ererbte direkt zukommen lassen, brauchte dafür aber dringend meine geheimen Kontodaten. Die Unglaubwürdigkeit der Geschichten wurde durch die eigenwillige Rechtschreibung noch unterstrichen. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein.

Gestern erreichte mich unter dem Absender „Amazon“ eine authentisch nachgebaute Bestellbestätigung für ein MacBook. Ich erschrak. Der zur Hilfe gerufene befreundete Onkel explorierte den Sachverhalt und stellte fest, dass jeder einzelne Link in der Mail auf eine Nicht-Amazon Seite führte. Sondern, so vermutet er zumindest, auf eine gehackte, mit Trojanern ausgestattete WordPress-Page. Mit anderen Worten: Die nigerianischen Prinzen haben aufgerüstet und sind gar nicht mehr so einfach zu durchschauen. Gebt also künftig acht bei Mails von Amazon.

amazon

 

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