Rotkäppchen rückwärts

Heute nun der erste Beitrag, der unter das Genre „freundliche Anekdote“ fällt. Es wird geschildert, wie das Internet unverhofft zu lustigen Familienerinnerungen verhelfen kann: Über WordPress lernte ich diesen netten jungen Mann samt interessantem Literaturblog kennen (er war mein erster, und ja, bislang einziger, Fremdkommentator, Danke Fabian!). Surfe ich also ein bisschen auf dem Blog des netten jungen Mannes herum und stelle fest, oh, er ging auf die Schule, an der mein Vater Lehrer ist. Kurz nachgefragt, ob eine Bekanntschaft bestehe, Antwort diese:

Herr „Name von der Redaktion geändert“? Ich bin ein Fan. Sag ihm ein freundliches die Gruppe isst den Salat in der Garage von mir. dnu red esöb floW.

dnu red esöb floW? Verstand ich erst nicht. Aber die Erinnerung kam schnell zurück. Mein Vater hat schon vor vierzig Jahren meine Onkel mütterlicherseits damit beeindruckt, dass er ihnen Rotkäppchen fließend rückwärts erzählte. Anscheinend (wir haben nicht so viel Kontakt) ist das immer noch Teil des Repertoires. Und ich erinnerte mich an eine Phase meines Lebens (ich war ein anpassungswilliges Kind), so im Alter von ca. 8 oder 9 Jahren, in der ich auch fließend rückwärts sprechen konnte. Se tsi rag tchin os rewsch!

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